Niels RudnikComment

Urbex-Kloster

Niels RudnikComment
Urbex-Kloster

Hallo liebe Leser,

nachdem ich jetzt den vorklinischen Abschnitt des Studiums hinter mir habe, habe ich mir vorgenommen wieder aktiver in der Fotografie und auf Sozialen Netzwerken (wie z.B. Instagram: nielsrudnik) zu sein und auch etwas mehr mit euch in einem Blog zu teilen. 

Heute möchte ich den ersten Blogeintrag schreiben und euch von einem Ausflug mit meinem Freund Tim (www.facebook.com/tpphotographics) erzählen. Tim und mich verbindet neben der Leidenschaft des Fotografierens unter anderem auch das gemeinsame durchstehen der Vorklinik in Riga. Ohne zu viele der Dinge vorwegnehmen zu wollen die euch auf dem Blog noch erwarten werden, kann ich euch jedoch schonmal verraten: Von Tim werdet ihr noch sehr viel zu hören bekommen. 


Unser Trip startete Montag Mittag. Eigentlich sollte es früher losgehen, aber Dank des Verkehrsgottes dauerte Tims Fahrt nach Rheinbach etwas länger als geplant, was uns allerdings nicht sonderlich aus der Ruhe brachte. 

Nach gemütlichem aus- und umpacken machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Belgien. Mit an Bord natürlich wieder erlesene Spotify-Playlisten die neben guten Gesprächen dafür sorgten, dass die Zeit wie im Flug verging.


Am Ziel angekommen ging es erstmal darum einen geeigneten Eingang zu finden. Die Mühe hatte sich gelohnt und nach kurzer Zeit waren wir mitsamt allem von uns angeschlepptem Equipment im Keller des verlassenen Klosters angelangt, von wo aus wir unseren Erkundungsgang starten wollten. 

Blick zurück in den Keller

Vom Keller aus erklommen wir eine recht unscheinbare, ins Erdgeschoss führende Treppe und erreichten die lichtdurchfluteten Flure, die den Innenhof des Klosters umgeben. Die Vorstellung, dass hier vor ein paar Jahren noch Mönche gewohnt haben macht neugierig auf mehr und so setzten wir unsere Erkundung fort.

 
 Flur der den Innenhof umgibt

Flur der den Innenhof umgibt

 

Nachdem wir einen Flur entlang und durch einen Steinbogen hindurch gegangen waren, gelangten wir in den Raum für den wir die relativ lange Anfahrt auf uns genommen hatten. Wenn man diesen das erste mal betritt stockt einem förmlich der Atem und man fragt sich warum man so etwas verfallen lassen würde. Von diesem unscheinbaren Flur aus gelangt man ohne Umweg in das ehemalige Kirchenschiff des Klosters, welches durch das Fehlen der Kirchenbänke noch größer wirkt als es tatsächlich ist. 

Auch sehr beeindruckend ist der Dachstuhl des Gebäudes in welchem man auf, von Stahlstreben getragenen, Holzstegen läuft. Von den Unterkünftern der Mönche ist, auf Grund von Vandalismus, leider sehr wenig übrig geblieben. 

Damit sich der erste Eintrag nicht zu sehr in die Länge zieht sage ich für heute erstmal Danke fürs lesen. Morgen werde ich mit René (Instagram: renexotten) losziehen, also könnt ihr euch auf den Blogpost darüber freuen.

Fragen zur Fotografie und Bearbeitung oder auch sonstiger Art beantworte ich gerne, also habt keine Hemmungen euch in den Kommentaren auszutoben ;) 

Bis zum nächsten Mal,